Prof. Dr. Constanze Schulze-Stampa


Kurzvita

geb. 1967; Studium der Grafik und Buchkunst (Grafische Hochschule Leipzig) und Erziehungswissenschaften/ Schwerpunkt Kunsttherapie (Universität zu Köln); 1999-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Heilpädagogische Kunsterziehung/ Kunsttherapie an der Universität zu Köln; 2005 Promotion zum Thema: „Konstruktion, Kommunikation, Therapie: Studien zur systemtheoretischen Grundlegung der Kunsttherapie“; Zusatzausbildung in systemischer Familientherapie, Beratung und Supervision; seit September 2006 Professorin für „Forschung und wissenschaftliche Grundlagen in der Kunsttherapie“ und seit 2012 Leitung des Instituts für Kunsttherapie und Forschung an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg; seit 2006 Vorstandmitglied der Arbeitsgruppe „Künstlerische Therapien“ im Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM); seit 2009 Gründungsmitglied des „Forschungsverbundes Kunsttherapie“ (FVKT), seit  2017 Gründungsmitglied und Vorstandmitglied der „Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlersiche Therapien“.


Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Systemische Grundlagen und Modelle in der Kunsttherapie
  • Interdisziplinäre Erinnerung- und Biografieforschung in der Kunsttherapie
  • Kinderzeichnungsforschung
  • Kunsttherapie im Gruppensetting, in multimodalen Behandlungskonzepten; Entwicklung und Validierung des Modells (IiGART – Modell) zur Erfassung spezieller Interaktionsphänomene der Kunsttherapie in Gruppen
  • Systemisch-orientierte Interventionen der Kunsttherapie für Kinder, Jugendliche und deren Familien

Forschungsstudien und Drittmittelprojekte

Wissenschaftliche Begleitung (Evaluationsstudie) des künstlerische und kunsttherapeutischen „Projekts mit Porträts“ (von Claudia Bueler) mit alten und an Demenz erkrankten Menschen (2007-2010)

Drittmittelprojekt: Leitung mit Prof. Dr. Ulrich Elbing und Prof. Dr. Thomas Ostermann des Projektes: „Aufbau und Realisierung einer wissenschaftlichen Literaturdatenbank für Kunsttherapie: www.arthedata.de“. Kooperation zwischen der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen und Universität Witten/ Herdecke (finanziell gefördert von der Software AG Stiftung, 3/2008-6/2010)

Forschungsprojekt (Einzelfallstudie): „Bedeutung der Kinderzeichnung eines kardiologisch erkrankten Jungen aus systemisch familientherapeutischer Perspektive“ (2011-2013)

Drittmittelprojekt: Leitung zusammen mit Prof. Peter Sinapius des Forschungsprojekts: „Entwicklung integrativer Behandlungskonzepte von Kunsttherapie und psychosomatischer Medizin. Evaluation des therapeutischen Interaktionstextes kunsttherapeutischer Verfahren in der stationären Psychosomatik“. Kooperation zwischen der Hochschule für Künste im Sozialen und dem Krankenhaus Ginsterhof/Psychosomatische Klinik (finanziell gefördert durch die Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP), 4/2008- 10/2009)

Drittmittelprojekt: Leitung des Forschungsprojektes: “Zur Entwicklung und Validierung eiens Modells IiGART (Interaction in Group Art Therapy)”, in Kooperation mit dem Krankenhaus Ginsterhof/ Psychosomatische Klinik und der Rheingau-Taunus-Klinik Pitzer (finanziell gefördert durch die Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen (AGIP), 12/ 2011-5/ 2013)

Drittmittelprojekt: Leitung zusammen mit Prof. Dr. Harald Gruber und Prof. Dr. Ulrich Elbing des Projektes: „Aufbau eines Forschungsverbundes für Kunsttherapie mit einem integrierten Promotionskolloquium“. Kooperation zwischen der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, der Alanus Hochschule und der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen (finanziell gefördert von der Software AG Stiftung, 2009-2013)

Drittmittelprojekt: Leitung des Projektes: „Zum Verhältnis von Kunst, Kunsttherapie und Inklusion“. Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersebrg (finanziell gefördert von der EWE-Stiftung 2014-2015)

Drittmittelprojekt: Sprecherin/ Leitung des Forschungsprojektes: „Aufbau eines anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunktes: Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention“. Beteiligte Professor/innen: Prof. Dr. Gabriele Schmidt, Prof. Cony Theis, Prof. Dr. Ralf Rummel-Suhrcke, Prof. Peer de Smit und Prof. Michale Dörner (finanziell gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen, 1/ 2016 – 12/ 2020)

Drittmittelprojekt/ Kooperationsprojekt: „Anderswo – interaktive vermittlung von Kunst“, Kooperation zwischen der Hochschule für Künste im Sozialen, Otterserg und der Overbeckgesellschaft Lübeck (finanziell gefördert durch die Possehl-Stiftung, Lübeck und die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, 2016 und 2017)

Drittmittelprojekt/ Kooperationsprojekt: „Inklusion und Kunst: Etablierung eines offenen Kunst- und Kulturateliers für alle“. Kooperation zwischen dem St. Josefs-Hospital Cloppenburg gemeinnützige GmbH, Gemeindepsychiatrisches Zentrum, der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, dem Caritas-Verein Altenoythe e.V. und dem St. Leo-Stift, Essen (finanziell gefördert von Aktion Mensch (2018-2021)

Drittmittelprojekt: „Künstlersiche Therapien in der Multimodalen Schmerztherapie/ MMST in Grupen“. Kooperation zwischen der Hochchule für Künste im Sozialen und der Paracelsus Klinik Bremen, Abt. Schmerzmedizin (Antragstellung in Vorbereitung)

Vorbereitung eines hochschulübergreifenden multizentrischen Forschungsprojektes des Forschungsverbundes Künstlerische Therapien: „Kunsttherapie für Mamma-CA Patientinnen in der Rehabilitation”, mit Prof. Dr. Ulrich Elbing, Prof. Dr. Harald Gruber und Prof. Dr. Jörg Oster


Publikationen (Auswahl der letzten 6 Jahre)

Elbing, U. u. Schulze, C. (2011) www.arthedata.de – Eine wissenschaftliche Datenbank für Kunsttherapie. In: Petersen, P; Gruber, H.; Tüpker (Hg.) Forschungsmethoden Künstlerischer Therapien. Wiesbaden: Reichert, S. 167-178.

Elbing, U./Schulze C./Neugebauer, L. (2011): Im Dialog mit der Psychosomatik: Fünf Jahre Arbeitsgruppe „Künstlerische Therapien“ des DKPM (Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin). In: Musiktherapeutische Umschau, Themenheft: Künstlerische Therapien, 32 (3), 257-267.

Schulze, C. (2012): Die Zeichen der Bilder: ein Interview. In: Kultur und Management im Dialog, Das Monatsmagazin von Kulturmanagement Network (KM), Nr. 70, 8/2012, 15-20 (http://www.kulturmanagement.net).

Schulze, C. (2012): Narrative in Sprache und Bild. Einzelne Aspekte zur Entwicklung narrativ-orientierter Kunsttherapie. In: Titze, D. (Hrsg.): Zeichen setzen im Bild. Zur Präsenz des Bildes im kunsttherapeutischen Prozess. Dresden: Sandstein Verlag, 157-163.

Schulze, C. (2013): Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapien – die forschungsbasierte Perspektive. In: Rössler, W./Matter, B. (Hrsg.): Kunst- und Ausdruckstherapien. Stuttgart: Kohlhammer, 125-135.

Schulze, C. (2013): Kunsttherapeutische Techniken. In: Senf, W./Broda, M./Wilms, B. (Hrsg.): Techniken der Psychotherapie. Stuttgart/New York: Thieme Verlag, 231- 235.

Schulze, C. (2013): Der Forschungsverbund Kunsttherapie präsentierte seine ersten Ergebnisse zur Arbeitstagung „JETZT: Forschung in der Kunsttherapie”. In: Mitgliederrundbrief DFKGT.

Schulze, C. (2014): Kunsttherapeutische Methoden. In: Hanswille, R. (Hrsg.): Handbuch Systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Das Essener Modell, 491-501.

Schulze C./Elbing, U./Gruber, H. (2014): Forschungsverbund Kunsttherapie. Arbeitsprogramm und erste Ergebnisse. In: Zschr. für Musik-, Kunst- Tanztherapie. Themenheft: Forschung in der Kunsttherapie I. 25 (4), 186-190.

Lauschke, M./Ostermann, T./Schulze C. (2014): Forschungsverbund Kunsttherapie. Arbeitsprogramm und erste Ergebnisse. In: Zschr. für Musik-, Kunst- Tanztherapie. Themenheft: Forschung in der Kunsttherapie I. 25 (4), 191-200.

Schulze, C. (2014): Wissenschaftliche Grundlagen der Kunsttherapie, eine Skizze. In: FORUM Kunsttherapie, Fachzeitschrift des GPK. Themenheft: Forschung, 1/ 2014, 319-327.

Schulze, C. (2017): Zur forschungsmethodischen Orientierung in der Kunsttherapie: Anforderungen und Perspektiven. In: von Spreti, F./Martius, P./Steger, F. (2017): KunstTherapie. Wirkung – Handwerk – Praxis. Stuttgart: Schattauer, 401-409.

Schulze, C. (2018): Evidenzbasierter Forschungsbedarf in der Kunsttherapie: Entwicklung eines Modells und Manuals zur systematischen Beschreibung und Untersuchung von Interaktionsphänomenen in Gruppen (IiGART). In: Kaiser, C. et al. (Hrsg.): Springer Verlag (in Press).

Schulze, C. (2018): Kunsttherapie im Spiegel von Resonanz. Überlegungen aus systemischer Sicht. In: Sinapius, P. (Hrsg.): Intermedialität und Performativität in den Künstlerischen Therapien. Wissenschaftliche Grundlagen der Künstlerischen Therapien/ Bd. 7. HPB University Press (in Press).

Schulze, C. (2018): Künstlerische Therapien/ Kunsttherapie in der Palliativmedizin. In: Kayser, H. (Hrsg.): Beitrag für Lehrbuch für Palliativmedizin (Kursbuch Palliative Car, 3. Neuauflage) (in Press).

Schulze, C. (2018): Kunst im Sozialen – Inklusive Potenziale der Kunst und Kunsttherapie. Dokumentation der Vortragsreihe: „KUNST: Outsider Art“. Kunst von und für Menschen mit psychischer und/oder geistiger Behinderung. Osnabrück (in Press).

Schulze, C./Klees, S./Kasper, J. (2018): Kunsttherapie im Gruppensetting: IiGART – Entwicklung eines standardisierten Instruments zur Dokumentation und Forschung (in Vorbereitung).

Kasper, J./Klees, S./Schulze, C. (2018): Impact of training art therapists‘ reflecting their work using the Interaction in Art Therapy Model – a randomized controlled trial (in Vorbereitung).

Schulze, C. (2018): Handbuch Kunsttherapie. Stuttgart: Kohlhammer Verlag (in Vorbereitung).


Mitgliedschaften

Mitglied des Deutschen Fachverbandes für Kunst- & Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT)

Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Kunst, Gestaltung und Therapie (IGKGT/ IAACT)

Mitglied des Berufs- und Fachverbandes Heilpädagogik e.V. (BHP)

Mitglied des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM)

Mitglied hochschulübergreifenden Forschungsverbundes Künstlerische Therapien (FVKT)

Mitglied des Netzwerkes Pflege- und Versorgungsforschung, Forschungsnetzwerke des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur

Mitglied des Fachverbandes Biografiearbeit e.V. (FaBIA e.V.)

Mitglied der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien (WFKT)