Hamburg 2017


3. Forschungstagung der Künstlerischen Therapien & Gründungsversammlung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien

MSH Medical School Hamburg, 16. Juni 2017


Programm

09:30 – 10:00 Uhr / Begrüßung

10:00 – 12:30 Uhr / Aktuelle Forschungsvorhaben in den Künstlerischen Therapien

10:00 – 10:45 Uhr / Vortrag: Musiktherapie 360° – Innovatives Konzept zur Etablierung musiktherapeutischer Interventionen zur Steigerung der Lebensqualität von Patienten, Angehörigen und PflegepersonalBiljana Couthino, Michael Keßler, Prof. Dr. Thomas Hillecke, SRH Hochschule Heidelberg

10:45 – 11:00 Uhr / Kaffeepause

11:00 – 11:45 Uhr / Vortrag: Dance Movement Therapy in the Treatment of Depression and in Promoting Body Image ChangePäivi Pylvänäinen, Finnische Tanztherapie Gesellschaft

11:45 – 12:30 Uhr / Vortrag: Kunst messen? Methodische Entwicklung eines quantitativen Ratinginstruments für zweidimensionale bildnerische Arbeiten (RizbA)Kerstin Schoch, Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg, Universität Witten/Herdecke

12:30 – 13:30 Uhr / Mittagspause

13:30 – 14:30 Uhr / Postersession / Moderation: Prof. Dr. Thomas Ostermann, Prof. Dr. Jörg Oster

14:30 – 15:00 Uhr / Kaffeepause

15:00 -17:00 Uhr / Gründungsversammlung der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft für Künstlerische Therapien / Vorstellung des Satzungsentwurfs, Vereinsgründung, Beschluss der Satzung, Wahl des Vorstands


Referent_innen

Biljana Couthino

Biljana Coutinho ist Musiktherapeutin (M.A.), Klavierpädagogin und Pianistin (B. Mus). Sie absolvierte ein Musikstudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Hauptfach Klavier sowie den Masterstudiengang Musiktherapie an der SRH Hochschule Heidelberg, wo sie seit 2014 als akademische Mitarbeiterin tätig ist. 2016 begann sie ihr Promotionsstudium im Bereich Musiktherapie an der Anglia Ruskin University in Cambridge. Neben ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung ist sie seit 2001 als Klavierpädagogin tätig.

Prof. Dr. Thomas Hillecke

Prof. Dr. Thomas Hillecke ist Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Er ist Prodekan sowie Studiengangsleiter der Masterstudiengänge Musiktherapie sowie Tanz- und Bewegungstherapie an der SRH Hochschule Heidelberg. Darüber hinaus ist er ist Gastprofessor an der IMC Hochschule Krems.

Michael Keßler

Michael Keßler M.A. absolvierte von 2010-2015 ein Bachelor- und Masterstudium Musiktherapie an der Fakultät für Therapiewissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg. Seit 2016 ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für angewandte Forschung. Neben dieser Tätigkeit ist er selbstständiger Musiker und hat verschiedenste Auftritte deutschlandweit.

Päivi Pylvänäinen

Päivi Pylvänäinen ist klinische Psychologin und Tanz- und Bewegungstherapeutin. Ihren Masterabschluss erhielt sie 1999 an der MCP Hahnemann University, Philadelphia. Die letzten zehn Jahre arbeitete sie in einer ambulanten psychiatrischen Klinik mit an Depression erkrankten Menschen. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt auf einem Konzept des Körperbildes, das ein systemisches Verständnis von Embodiments erlaubt. Publikationen zu den Themen Körperbild und Depression sind auch Teil ihres PhD-Studiums im Bereich Psychologie. Sie ist Gründungsmitglied der Finnischen Tanztherapie Gesellschaft und seit 2007 auch Vorsitzende dieser. Ihre tänzerischen Wurzeln liegen im Klassischen Ballett und im Modern Dance. Weitere Hintergründe sind die authentische Bewegung, Salsa, Butoh und Argentischer Tango.

Kerstin Schoch

Kerstin Schoch ist Diplom-Kunsttherapeutin (FH) und Psychologin (B.Sc.). Sie studierte an der Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen, der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen sowie an der Universität Mannheim. Seit 2016 promoviert sie bei Prof. Dr. Ostermann am Department für Psychologie und Psychotherapie der der Universität Witten/Herdecke und ist Mitglied des Promotionskolloquiums des Forschungsverbunds Künstlerische Therapien. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt Künstlerische Interventionen in Gesundheitsförderung und Prävention der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Darüber hinaus ist sie seit 2008 freiberuflich als kunsthochzwei tätig und hat Lehraufträge an der Hochschule Mannheim sowie der SRH Hochschule Heidelberg.


Präsentierte Poster

Karen Harmsen:
Studiendesign zum Nachweis der Wirksamkeit von Kunsttherapie auf Lebensqualität und Krankheitsverarbeitung – Pädiatrisch-onkologische Patienten in der Intensivtherapiephase

Liliane Hüsler:
Bildprozesse – Die Verknüpfung von bildnerischem Tagebuch und Kunsttherapie beim Fall Frau Mai

Swaantje König:
Experiment und Methamorphose – Die Erfahrung des künstlerischen Prozesses in der Kunsttherapie

Kirsten Lilli:
Die Philosophie des Begreifens mit ihrer Verortung in der Zeit (PBVIZ) als transdisziplinäres, psychotraumatologisch ausgerichtetes intermedial tanz-/bewegungs- und kunsttherapeutisches Verfahren PBViZ

Susanne Maus-Hermes:
Entwicklung eines künstlerisch-therapeutischen Interventionskonzeptes im Rahmen der multimodalen Schmerztherapie (MMST) zur Aktivierung von Körper, Gedächtnis und Körpergedächtnis

Fanny Oehmichen:
Kunsttherapeutische Arbeit mit Körpersymptomen. Die Gestaltung der eigenen Symptomatik bei somatoformen Störungen

Anke Schäfer:
Filmbasierte Theatertherapie im Schulunterricht zur Verbesserung der Beziehungsqualität in einer Schulklasse

Christina Schmidt:
Ich und das Bild des Anderen – Wirkungsweisen der Resonanzarbeit mit Bild und Wort als integriertes Ritual in kunsttherapeutischen Gruppensitzungen

Sandra Adiarte:
Identifying liars and truth tellers using laban movment analysis